Über mich

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben. Bereits mit acht Jahren arbeitete ich an meinem ersten Buch, das leider kein Verlag herausgeben wollte. Da ich auch als Drehbuchautorin keine Erfolge feierte, bewarb ich mich mit 18 Jahren beim Boten vom Untermain – einer Heimatzeitung des Main Echos.

Nach ersten Berichten über das lokale Politik- und Vereinsleben, wagte ich mich an die beiden journalistischen Königsdisziplinen: Reportage und Portrait. Interessante Themen gab es genug und geduldige Mentoren feilten mit mir an meinem Schreibstil. Zur gleichen Zeit lernte ich den Videoschnitt während eines mehrmonatigen Praktikums bei einem regionalen Fernsehsender.

Mit dem Abitur in der Tasche und einer beruflichen Zusatzqualifikation im Bereich Mediengestaltung, studierte ich das Fach Digitale Medien mit der Fachrichtung Filmproduktion an der Hochschule Darmstadt. Mein Ziel war es, Reportagen zu filmen. Während vieler Gespräche mit den Journalismus-Studenten am Campus, änderte sich mein Berufswunsch. So studierte ich in zweiter Instanz Online Journalismus und schloss 2012 mit dem Bachelor ab.

Da mein Studium Wissenschaft und Praxis miteinander vereinte, lernte ich das journalistische Handwerk bei Gastdozenten aus der Medienlandschaft. Besonderen Spaß machte mir ein investigatives Rechercheprojekt in Kooperation mit Report Mainz, bei dem ich die Situation in geschlossenen Psychiatrien in Deutschland analysierte.

Begleitend studierte ich den Bereich der Sozial- und Kulturwissenschaften, insbesondere Sprachwissenschaften und Philosophie. Mein Praxissemster absolvierte ich beim Botem vom Untermain und konnte zudem im Kulturressort des Main Echos Erfahrungen sammeln. Etwa zur gleichen Zeit war ich gemeinsam mit einer Freundin als Reportagefilmerin selbstständig und drehte mehrere Imagevideos für Ämter und Institutionen.

Mein beruflicher Werdegang führte mich zunächst in die Public Relations. Bei einem Miltenberger PR-Verlag war ich in der Redaktion tätig. Nach knapp zwei Jahren zog es mich zurück zum Journalismus. In der ersten Zeit meiner Selbstständigkeit war ich an der Entstehung zweier Stadtführungs-Apps für die Städte Miltenberg und Obernburg beteiligt. Als freie Journalistin arbeite ich heute im Printbereich für das Main Echo und im Online-Bereich für Blogs und Kleinmedien.

Crossmedialität ist eine Herausforderung für den Journalismus. Mehr Kanäle sorgen nicht zwangsläufig für mehr Qualität. Trotzdem erweitern sie das journalistische Angebot und die Zielgruppe, müssen aber untereinander gut vernetzt und vor allem suchmaschinenoptimiert sein.

Mein Anliegen ist ein besseres Qualitätsmanagment im Journalismus. Durch das Internet haben sich dem Journalismus Ende der 1990er neue Geschäftsmodelle erschlossen, während alte an ökonomischem Wert verloren. Damit Wirtschaftlichkeit dem Journalismus nicht im Weg steht und sich kleine Verlagshäuser weiterhin halten können, braucht es fähige Online Journalisten.

Paid Content und Werbeanzeigen sind nur ein Themenfeld, das kluger Entscheidungen bedarf. Weitaus die größte Gefahr sehe ich im Amateurjournalismus und fehlender Aufklärung in der Bevölkerung. Kaum einer weiß, welchen Inhalten er im Meer der Meldungen vertrauen kann. Filterblasen und Echokammern tun das übrige und professioneller Journalismus verliert an Relevanz gegenüber Fake-News.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Einblick in meine Persönlichkeit und meinen Beruf geben. Gerne bin ich als Ansprechpartner für journalistische Anliegen zu erreichen.

Portfolio

Impressum

Betreiberin der Website und verantwortlich für den Inhalt:
Julia Preißer
Meisenweg 10
63820 Elsenfeld